{"id":1851,"date":"2016-04-19T14:27:49","date_gmt":"2016-04-19T14:27:49","guid":{"rendered":"https:\/\/uwf-online.de\/?page_id=1851"},"modified":"2019-01-31T10:59:29","modified_gmt":"2019-01-31T10:59:29","slug":"warum-geht-es-in-flintbek-nicht-voran","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/uwf-online.de\/?page_id=1851","title":{"rendered":"Warum geht es in Flintbek nicht voran?!"},"content":{"rendered":"<p>Gibt es in Flintbek keine Themen, die in der politischen Beratung zwischen den Parteien und der W\u00e4hlergemeinschaft Flintbek weiter besprochen werden k\u00f6nnen?\u00a0Fehlt es der Kommunalpolitik an Ideen, wie wir das uns anvertraute Geld der Steuerzahler sinnvoll einsetzen oder neue Einnahmequellen erschlie\u00dfen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Die UWF ist der Ansicht, dass eine verantwortungsvolle Politik das Heft des Handelns selbst in die Hand nimmt. Nur auf Ideen von Investoren und Planungsb\u00fcros\u00a0zu warten oder nur auf Katastrophen zu reagieren ist unverantwortlich. Die Gestaltung wird dann anderen \u00fcberlassen.\u00a0Nachtr\u00e4gliches Katastrophenmanagement ist immer teurer als vorausschauende Planung.<\/p>\n<p><strong>Welche Themen stehen f\u00fcr Flintbek an?<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schulerweiterung:<\/strong> Die Schule muss dringend erweitert werden. Der Pavillontrakt ist derart marode, sodass hier seit Jahren Handlungsbedarf besteht. Was wurde hier falsch entschieden? Die Gemeinde erwarb auf Antrag der UWF das angrenzende Grundst\u00fcck im Heidberg, als es zum Verkauf anstand. Aus Sicht der UWF sollte hiermit eine Option f\u00fcr eine Schulerweiterung gesichert werden.\u00a0Es wurde jedoch nur eine kleine L\u00f6sung mit dem Fachklassenanbau und dem Bau auf dem Schulhofgel\u00e4nde realisiert. Dann geschah das Undenkbare: Die politischen Parteien beschlossen: Wir verkaufen das Grundst\u00fcck Heidberg. Nat\u00fcrlich mit Verlust. Eine <span style=\"text-decoration: underline;\">beispiellose Geldverschwendung<\/span> mit dem herben Verlust f\u00fcr eine Schulerweiterungsm\u00f6glichkeit auf eigenem Grund. Heute schlagen die SPD und die Gr\u00fcnen folgendes vor: Bau einer neuen Grundschule auf dem Gel\u00e4nde Aldi\/ehemaliger Edeka-Markt . Hier soll nach deren Meinung auch ein Kindergarten f\u00fcr Voorde entstehen. Auch die betreute Grundschule solle dort gebaut werden. Auf die Frage, wie das Haus der Jugend weiter bestehen soll, wird geschwiegen. F\u00fcr eine <span style=\"text-decoration: underline;\">wirtschaftliche L\u00f6sung<\/span> der Raumerweiterung in der Schule schl\u00e4gt die UWF vor:<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"padding-left: 90px;\">1.\u00a0Zweigeschossiger\u00a0Neubau des Pavillontraktes.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\">2. Aufstockung des Fachklassentraktes.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 90px;\">3.\u00a0Erweiterung der\u00a0Sporthallen durch Umgestaltung der Parkplatzfl\u00e4chen in der Endmor\u00e4ne und im Bereich der Fahrradst\u00e4nder. Schlie\u00dflich fehlt der Schule seit langem eine Mehrzweckhalle mit Aulafunktion. Parkpl\u00e4tze und der Schulbusverkehr k\u00f6nnen auch im Bereich des zur Umgestaltung beschlossenen Fichtenbestandes am Eiderkamp realisiert werden. Der Busparkplatz (ehemals Grilltreff) ist sicherlich auch Lehrern, Eltern und Sportlern als Parkplatz zumutbar.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Warum gibt es in Voorde keinen Kindergarten: <\/strong>Weil alle Ideen der UWF von den anderen politischen Parteien abgelehnt wurden. In den Beratungsrunden \u00e4u\u00dferten einige Gemeindevertreter, dass es in Voorde wohl gar keinen Bedarf gebe. Ein tats\u00e4chliches Problem k\u00f6nnte sein, eine geeignete Fl\u00e4che zu finden. Die gemeindeeigene Fl\u00e4che (ca. 7000m\u00b2) des ehemaligen Eiderschl\u00f6sschens liegt in gr\u00fcner Umgebung und zentraler Lage. Hier sehen wir auch heute\u00a0einen guten\u00a0Standort f\u00fcr einen Kindergarten in Voorde.\u00a0Diese Auffassung\u00a0wird bis heute von allen Parteien rundweg abgelehnt. Heute schlagen B\u00fcndnis 90\/die Gr\u00fcnen vor, im Bereich Haus der Jugend eine erforderliche Erweiterung zu planen. Aus unserer Sicht ein absolut ungeeigneter Standort f\u00fcr einen Kindergarten:\u00a0 Hohes Verkehrsaufkommen, gepaart mit\u00a0dem Charme eines Industrieparks\u00a0und den Emissionen\u00a0einer Tankstelle in der Nachbarschaft. So sieht kein geeigneter Standort f\u00fcr ein Kindergarten in einer l\u00e4ndlichen Gemeinde aus.<\/li>\n<li><strong>Investitionsschwerpunkte und Priorit\u00e4ten: <\/strong>Welche Geldausgaben kommen erkennbar in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren auf den\u00a0Gemeindehaushalt zu? Die UWF will nicht von Fall zu Fall planen, sondern\u00a0eine politische Diskussion \u00fcber Schwerpunkte und Investitionen in den n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Jahren f\u00fchren. Hierbei geht es um Sachinvestitionen, zu denen die Bauma\u00dfnahmen und der Erwerb von beweglichen und unbeweglichen Sachen geh\u00f6ren, aber auch um\u00a0Investitionsf\u00f6rderma\u00dfnahmen. Mit den Investitionsf\u00f6rderma\u00dfnahmen unterst\u00fctzt\u00a0die Gemeinde\u00a0Vorhaben anderer, wobei unter Umst\u00e4nden ein sehr viel h\u00f6heres Investitionsvolumen erreicht wird, als es mit den Eigenmitteln der Gemeinde m\u00f6glich w\u00e4re.<\/li>\n<li><strong>Gewerbegebietserweiterung: <\/strong>Das bestehende Gewerbegebiet ist weitestgehend abverkauft. Gewerbeentwicklung hei\u00dft auch Entwicklung steuerlicher Einnahmequellen und lokaler Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten. Flintbek steht\u00a0im Wettbewerb mit anderen Gemeinden und muss attraktive Bedingungen schaffen, damit sich Gewerbebetriebe hier gerne niederlassen.<\/li>\n<li><strong>Ortsentwicklung:<\/strong>\u00a0Wie soll Flintbek wachsen, sind die Vorgaben der Landesplanung richtig?\u00a0Flintbek ist Stadtrandkern II. Ordnung mit unmittelbarer N\u00e4he zur Landeshauptstadt und hat von daher ein enormes Entwicklungspotential. Die Gemeinden haben Bauleitpl\u00e4ne aufzustellen, sobald und soweit es f\u00fcr die st\u00e4dtebauliche Entwicklung und Ordnung erforderlich ist. Die Bauleitpl\u00e4ne \u201eFl\u00e4chennutzungspl\u00e4ne&#8220; (vorbereitende Bauleitplanung) und \u201eBebauungspl\u00e4ne&#8220; (verbindliche Bauleitplanung) sind die Steuerungsinstrumente der Gemeinde f\u00fcr eine geplante st\u00e4dtebauliche Entwicklung des Gemeindegebietes.<\/li>\n<li><strong>Windkraft<\/strong>: Die UWF will regenerative Energienutzung weiter ausbauen. Aber Windenergie darf kein Dogma sein. Sie ist nicht immer und \u00fcberall die beste Entscheidung.\u00a0250 m hohe Windkraftanlagen in unmittelbarer N\u00e4he zu den Gemeindegrenzen, dort wo sich der Ort weiter entwickeln k\u00f6nnte: Ist das zwingend erforderlich?! Soll das die einzige und \u00a0beste L\u00f6sung sein?!<\/li>\n<li><strong>Unternehmen Gemeinde:<\/strong>\u00a0Wird unsere Gemeinde wirtschaftlich gef\u00fchrt? Funktionieren vorhandene Planungs- und Steuerungsinstrumente? Welche Effizienzgewinne lassen sich aus einer optimierten Aufbau- und Ablauforganisation erzielen? Welche Potentiale bietet der Einsatz digitaler Verwaltungsinstrumente (z.B. elektronische Aktenf\u00fchrung)? Wo lassen sich Synergieeffekte aus interkommunaler Zusammenarbeit erzielen?<\/li>\n<li><strong>Fernw\u00e4rmeversorgung Vogelstange: <\/strong>Wie geht es nach Vertragsende weiter? Den Anwohnern ist seinerzeit ein Anschluss- und Benutzungszwang verordnet worden. Der alte Vertrag ist ausgelaufen und es l\u00e4uft die Ausschreibung f\u00fcr einen neuen Anbieter. Das g\u00fcnstigste Angebot wird den Zuschlag erhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn auch Sie sich Gedanken, vielleicht auch Sorgen um die Gestaltung der Zukunft Flintbeks machen, teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Wir nehmen Ihre Meinung und Sorgen ernst und ber\u00fccksichtigen diese bei unseren Entscheidungen. Oder noch besser: Werden Sie aktiv, mischen Sie mit und bringen Sie sich pers\u00f6nlich ein. Am besten bei\u00a0Ihrer unabh\u00e4ngigen W\u00e4hlergemeinschaft. Wir schauen nicht auf Parteiprogramme, sondern l\u00f6sen Sachprobleme. Besuchen Sie uns einfach mal bei unseren B\u00fcrgersprechstunden jeden 4. Dienstag im Monat<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gibt es in Flintbek keine Themen, die in der politischen Beratung zwischen den Parteien und der W\u00e4hlergemeinschaft Flintbek weiter besprochen werden k\u00f6nnen?\u00a0Fehlt es der Kommunalpolitik an Ideen, wie wir das uns anvertraute Geld der Steuerzahler sinnvoll einsetzen oder neue Einnahmequellen erschlie\u00dfen k\u00f6nnen? 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